nachdenklich….

Es ist schon seltsam, da verbringt man viele viele Stunden mit einer Person über Tage, über Wochen sogar über Jahre und dann – plötzlich: soll sie nicht mehr da sein.

Ein zentraler Punkt der Spuren in einem selber hinterlassen hat ist nicht mehr da. Irgendwann schaltet der Kopf dann doch wieder von Autopilot ins Leben um. Nichtsdestotrotz fliegen einem die Gedanken so zu, meist in den unmöglichsten Situationen

„Ach und und jetzt hätte sie so reagiert, nun hätte er das gesagt, hier hätte sie dies getan und dann hätte er so gesessen.“

So bleibt ein stückweit Erinnerung da. Der Mensch lebendig. Trotzdem ist da diese Lücke, denn man kann es sich bekanntlich nur vorstellen wie es wäre und dennoch muss man damit zurechtkommen, dass nichts anderes als gähnende Leere vorherrscht. Eine Leere, die der Kopf und das Herz gar nicht fassen können. Man wartet auf die nächste Nachricht, auf den nächsten Anruf. Gleich geht die Person an mir vorbei und doch ist da nichts. Soll ich mich mal melden? Doch dann fällt einem wieder ein was geschehen ist und es drückt einem die Schultern nach unten.

Man driftet so dahin und lässt die Gedanken in Erinnerungen schweifen und auf einmal sind viele Situationen in die man sich begeben hat einfach sinnlos. Diskussionen absurd und aberwitzig. Manche Sachen auch konfus, irrational und töricht. Hätte man das damals schon gewusst….ach, hätte man es nur gewusst, wie wenig zeit man wirklich noch hat. Sicher hätte man sie anders genutzt. Ganz sicher.

Doch im Nachhinein redet es sich immer leichter und es geht sehr schnell…man verfällt wieder in seinen ursprünglichen Trott! Und hier frägt man sich: Möchte ICH das wirklich? Was möchte ICH wirklich?

Zwei große Schlüsselfragen, die sich auch auf alle anderen Menschen im Leben, die den Weg gemeinsam mit einem gehen, beziehen lassen. Kurze Wege, längere Wege oder wirklich lange Wege. Jede Kreuzung, jeder getane Schritt, den wir zurücklegen betrachten wir aus der jetzigen Perspektive und auch hier sind Situationen dabei, die sinnlos, unvernünftig und absolut nicht nötig sind.

Nehme ich diese Analyse mit in meinen Alltag und kann etwas verändern? So hoffe ich es doch und werde mich bemühen mich mehr zu fokussieren und die wenige Zeit die einem gemeinsam bleibt mit Sinn erfüllen und sie genießen.

Denn am Ende des Weges – das kommen wird – möchte ich sagen können: Wir hatten eine gewinnbringende und erfüllte Zeit. Ich möchte keine Minute missen, egal ob in Tätig- oder Untätigkeit.

Es war sehr schön diesen Weg gemeinsam gegangen zu sein!

DANKE!

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